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Deutschland: Beschäftigung nach Staatsangehörigkeit (BA)

Die amtlichen Beschäftigungsquoten der Bundesagentur für Arbeit — 46 einzelne Staatsangehörigkeiten statt „Ausländer". Ein anderer Gegenstand als die Kriminalitätszahlen oben und eine andere Linse als die dänischen Zahlen: Diese Quoten stehen für sich und gehören auf keine gemeinsame Achse mit ihnen.

Zum Lesen dieser Zahlen
Wie tief geprüft: amtlich quellentreu geprüft.
16 Begründungen des Verifikateurs zu diesen Zellen — im Wortlaut, aufklappen

source_faithful, und das ist die DECKE dieser Zellen und kein Zwischenstand. Die Bundesagentur publiziert die fertige Quote; die SvB-Stückzahlen des Hefts stehen am Arbeitsort, die AZR-Bevölkerung je Staatsangehörigkeit 15 bis unter 65 steht im Monitor gar nicht. Aus publizierten Daten ist der Quotient von niemandem rekonstruierbar — das ist eine Eigenschaft der Quelle und kein Mangel an Anstrengung meinerseits. was HIER TROTZDEM ZWEIMAL GEMACHT WURDE, auf drei Achsen: eigene Datei (eigener Download, sogar eine spätere Ausgabe als seine), eigener Lesepfad (zipfile + ElementTree statt openpyxl) und ein selbst gebildeter Schlüssel aus Quotenart und beschreibendem Label statt aus seinem ba_key. was DAS nicht DECKT: die Bedeutung der Zeile. Beide Wege gehen über den deutschen Landes- bzw. Aggregatnamen; eine falsche Zuordnung zwischen Code und Label fänge dieser Abgleich nicht (SOUL 2026-08-26: zwei Wege, die dieselbe Schwäche teilen, sind kein zweiter Weg).

und das ist an dieser Zelle eine schaerfere Aussage als am 11.09., weil heute MEHR nachgerechnet ist und die Klasse trotzdem nicht steigt. nachgerechnet ist die ganze Standardisierung: der AZR-Bestand je Altersjahr und Geschlecht aus eigenem GENESIS-Abruf, die landesweite Quotenkurve aus eigenem Download des BA-Produkts 746 mit eigenem Lesepfad, die Summe E, der SMR und die Multiplikation. Beide Zutaten der UMRECHNUNG sind unabhängig gezogen. nicht nachgerechnet ist die Größe, auf der sie aufsitzt: value_raw. Die BA publiziert die fertige Quote; die SvB-Stückzahlen des Hefts stehen am Arbeitsort, die AZR-Bevölkerung je Staatsangehörigkeit 15 bis unter 65 steht im Monitor nicht. Der Quotient ist aus publizierten Daten von niemandem rekonstruierbar — eine Eigenschaft der Quelle, kein Mangel an Anstrengung. Deshalb bleibt die Klasse source_faithful. Eine korrekte Umrechnung einer nicht rekonstruierbaren Zahl ist eine korrekte Umrechnung einer nicht rekonstruierbaren Zahl. Wer daraus recomputed machte, wuerde die Staerke der Bestätigung an der Menge der eigenen Rechenschritte messen statt an der Tiefe, bis zu der sie zurueckreicht.

und der Grund steht an dieser Zelle, nicht am Batch. value_raw ist die von der Bundesagentur fuer Arbeit FERTIG BERECHNETE und publizierte SV-Quote (Blatt rT1_3, Zeile »SV-Quote_Deutsche«, Spalte 2011-12). Ihre beiden Operanden sind nicht publiziert: den Nenner (Bevölkerung 15 bis unter 65 je Staatsangehörigkeit aus dem AZR, periodengleich zum Monatsende) weist die BA nicht aus, und die SvB-Stückzahlen des Hefts stehen am Arbeitsort statt am Wohnort. Meine Bestätigung reicht deshalb bis zur amtlichen Publikation und keinen Schritt darunter: reproduziert ist die Zelle (eigener Download, eigener xlsx-Leser, eigener Lesepfad), nicht ihr Quotient. Die zweite Spalte value_adjusted ist dagegen aus EIGENEN Zutaten gebildet (eigener Fortschreibungs-Abzug, eigene BA-746-Kurve) — sie steht aber auf value_raw als Eingang und erbt damit dessen Klasse.

und der Grund steht an dieser Zelle, nicht am Batch. value_raw ist die von der Bundesagentur fuer Arbeit FERTIG BERECHNETE und publizierte SV-Quote (Blatt rT1_3, Zeile »SV-Quote_Deutsche«, Spalte 2012-12). Ihre beiden Operanden sind nicht publiziert: den Nenner (Bevölkerung 15 bis unter 65 je Staatsangehörigkeit aus dem AZR, periodengleich zum Monatsende) weist die BA nicht aus, und die SvB-Stückzahlen des Hefts stehen am Arbeitsort statt am Wohnort. Meine Bestätigung reicht deshalb bis zur amtlichen Publikation und keinen Schritt darunter: reproduziert ist die Zelle (eigener Download, eigener xlsx-Leser, eigener Lesepfad), nicht ihr Quotient. Die zweite Spalte value_adjusted ist dagegen aus EIGENEN Zutaten gebildet (eigener Fortschreibungs-Abzug, eigene BA-746-Kurve) — sie steht aber auf value_raw als Eingang und erbt damit dessen Klasse.

und der Grund steht an dieser Zelle, nicht am Batch. value_raw ist die von der Bundesagentur fuer Arbeit FERTIG BERECHNETE und publizierte SV-Quote (Blatt rT1_3, Zeile »SV-Quote_Deutsche«, Spalte 2013-12). Ihre beiden Operanden sind nicht publiziert: den Nenner (Bevölkerung 15 bis unter 65 je Staatsangehörigkeit aus dem AZR, periodengleich zum Monatsende) weist die BA nicht aus, und die SvB-Stückzahlen des Hefts stehen am Arbeitsort statt am Wohnort. Meine Bestätigung reicht deshalb bis zur amtlichen Publikation und keinen Schritt darunter: reproduziert ist die Zelle (eigener Download, eigener xlsx-Leser, eigener Lesepfad), nicht ihr Quotient. Die zweite Spalte value_adjusted ist dagegen aus EIGENEN Zutaten gebildet (eigener Fortschreibungs-Abzug, eigene BA-746-Kurve) — sie steht aber auf value_raw als Eingang und erbt damit dessen Klasse.

und der Grund steht an dieser Zelle, nicht am Batch. value_raw ist die von der Bundesagentur fuer Arbeit FERTIG BERECHNETE und publizierte SV-Quote (Blatt rT1_3, Zeile »SV-Quote_Deutsche«, Spalte 2014-12). Ihre beiden Operanden sind nicht publiziert: den Nenner (Bevölkerung 15 bis unter 65 je Staatsangehörigkeit aus dem AZR, periodengleich zum Monatsende) weist die BA nicht aus, und die SvB-Stückzahlen des Hefts stehen am Arbeitsort statt am Wohnort. Meine Bestätigung reicht deshalb bis zur amtlichen Publikation und keinen Schritt darunter: reproduziert ist die Zelle (eigener Download, eigener xlsx-Leser, eigener Lesepfad), nicht ihr Quotient. Die zweite Spalte value_adjusted ist dagegen aus EIGENEN Zutaten gebildet (eigener Fortschreibungs-Abzug, eigene BA-746-Kurve) — sie steht aber auf value_raw als Eingang und erbt damit dessen Klasse.

und der Grund steht an dieser Zelle, nicht am Batch. value_raw ist die von der Bundesagentur fuer Arbeit FERTIG BERECHNETE und publizierte SV-Quote (Blatt rT1_3, Zeile »SV-Quote_Deutsche«, Spalte 2015-12). Ihre beiden Operanden sind nicht publiziert: den Nenner (Bevölkerung 15 bis unter 65 je Staatsangehörigkeit aus dem AZR, periodengleich zum Monatsende) weist die BA nicht aus, und die SvB-Stückzahlen des Hefts stehen am Arbeitsort statt am Wohnort. Meine Bestätigung reicht deshalb bis zur amtlichen Publikation und keinen Schritt darunter: reproduziert ist die Zelle (eigener Download, eigener xlsx-Leser, eigener Lesepfad), nicht ihr Quotient. Die zweite Spalte value_adjusted ist dagegen aus EIGENEN Zutaten gebildet (eigener Fortschreibungs-Abzug, eigene BA-746-Kurve) — sie steht aber auf value_raw als Eingang und erbt damit dessen Klasse.

und der Grund steht an dieser Zelle, nicht am Batch. value_raw ist die von der Bundesagentur fuer Arbeit FERTIG BERECHNETE und publizierte SV-Quote (Blatt rT1_3, Zeile »SV-Quote_Deutsche«, Spalte 2016-12). Ihre beiden Operanden sind nicht publiziert: den Nenner (Bevölkerung 15 bis unter 65 je Staatsangehörigkeit aus dem AZR, periodengleich zum Monatsende) weist die BA nicht aus, und die SvB-Stückzahlen des Hefts stehen am Arbeitsort statt am Wohnort. Meine Bestätigung reicht deshalb bis zur amtlichen Publikation und keinen Schritt darunter: reproduziert ist die Zelle (eigener Download, eigener xlsx-Leser, eigener Lesepfad), nicht ihr Quotient. Die zweite Spalte value_adjusted ist dagegen aus EIGENEN Zutaten gebildet (eigener Fortschreibungs-Abzug, eigene BA-746-Kurve) — sie steht aber auf value_raw als Eingang und erbt damit dessen Klasse.

und der Grund steht an dieser Zelle, nicht am Batch. value_raw ist die von der Bundesagentur fuer Arbeit FERTIG BERECHNETE und publizierte SV-Quote (Blatt rT1_3, Zeile »SV-Quote_Deutsche«, Spalte 2017-12). Ihre beiden Operanden sind nicht publiziert: den Nenner (Bevölkerung 15 bis unter 65 je Staatsangehörigkeit aus dem AZR, periodengleich zum Monatsende) weist die BA nicht aus, und die SvB-Stückzahlen des Hefts stehen am Arbeitsort statt am Wohnort. Meine Bestätigung reicht deshalb bis zur amtlichen Publikation und keinen Schritt darunter: reproduziert ist die Zelle (eigener Download, eigener xlsx-Leser, eigener Lesepfad), nicht ihr Quotient. Die zweite Spalte value_adjusted ist dagegen aus EIGENEN Zutaten gebildet (eigener Fortschreibungs-Abzug, eigene BA-746-Kurve) — sie steht aber auf value_raw als Eingang und erbt damit dessen Klasse.

und der Grund steht an dieser Zelle, nicht am Batch. value_raw ist die von der Bundesagentur fuer Arbeit FERTIG BERECHNETE und publizierte SV-Quote (Blatt rT1_3, Zeile »SV-Quote_Deutsche«, Spalte 2018-12). Ihre beiden Operanden sind nicht publiziert: den Nenner (Bevölkerung 15 bis unter 65 je Staatsangehörigkeit aus dem AZR, periodengleich zum Monatsende) weist die BA nicht aus, und die SvB-Stückzahlen des Hefts stehen am Arbeitsort statt am Wohnort. Meine Bestätigung reicht deshalb bis zur amtlichen Publikation und keinen Schritt darunter: reproduziert ist die Zelle (eigener Download, eigener xlsx-Leser, eigener Lesepfad), nicht ihr Quotient. Die zweite Spalte value_adjusted ist dagegen aus EIGENEN Zutaten gebildet (eigener Fortschreibungs-Abzug, eigene BA-746-Kurve) — sie steht aber auf value_raw als Eingang und erbt damit dessen Klasse.

und der Grund steht an dieser Zelle, nicht am Batch. value_raw ist die von der Bundesagentur fuer Arbeit FERTIG BERECHNETE und publizierte SV-Quote (Blatt rT1_3, Zeile »SV-Quote_Deutsche«, Spalte 2019-12). Ihre beiden Operanden sind nicht publiziert: den Nenner (Bevölkerung 15 bis unter 65 je Staatsangehörigkeit aus dem AZR, periodengleich zum Monatsende) weist die BA nicht aus, und die SvB-Stückzahlen des Hefts stehen am Arbeitsort statt am Wohnort. Meine Bestätigung reicht deshalb bis zur amtlichen Publikation und keinen Schritt darunter: reproduziert ist die Zelle (eigener Download, eigener xlsx-Leser, eigener Lesepfad), nicht ihr Quotient. Die zweite Spalte value_adjusted ist dagegen aus EIGENEN Zutaten gebildet (eigener Fortschreibungs-Abzug, eigene BA-746-Kurve) — sie steht aber auf value_raw als Eingang und erbt damit dessen Klasse.

und der Grund steht an dieser Zelle, nicht am Batch. value_raw ist die von der Bundesagentur fuer Arbeit FERTIG BERECHNETE und publizierte SV-Quote (Blatt rT1_3, Zeile »SV-Quote_Deutsche«, Spalte 2020-12). Ihre beiden Operanden sind nicht publiziert: den Nenner (Bevölkerung 15 bis unter 65 je Staatsangehörigkeit aus dem AZR, periodengleich zum Monatsende) weist die BA nicht aus, und die SvB-Stückzahlen des Hefts stehen am Arbeitsort statt am Wohnort. Meine Bestätigung reicht deshalb bis zur amtlichen Publikation und keinen Schritt darunter: reproduziert ist die Zelle (eigener Download, eigener xlsx-Leser, eigener Lesepfad), nicht ihr Quotient. Die zweite Spalte value_adjusted ist dagegen aus EIGENEN Zutaten gebildet (eigener Fortschreibungs-Abzug, eigene BA-746-Kurve) — sie steht aber auf value_raw als Eingang und erbt damit dessen Klasse.

und der Grund steht an dieser Zelle, nicht am Batch. value_raw ist die von der Bundesagentur fuer Arbeit FERTIG BERECHNETE und publizierte SV-Quote (Blatt rT1_3, Zeile »SV-Quote_Deutsche«, Spalte 2021-12). Ihre beiden Operanden sind nicht publiziert: den Nenner (Bevölkerung 15 bis unter 65 je Staatsangehörigkeit aus dem AZR, periodengleich zum Monatsende) weist die BA nicht aus, und die SvB-Stückzahlen des Hefts stehen am Arbeitsort statt am Wohnort. Meine Bestätigung reicht deshalb bis zur amtlichen Publikation und keinen Schritt darunter: reproduziert ist die Zelle (eigener Download, eigener xlsx-Leser, eigener Lesepfad), nicht ihr Quotient. Die zweite Spalte value_adjusted ist dagegen aus EIGENEN Zutaten gebildet (eigener Fortschreibungs-Abzug, eigene BA-746-Kurve) — sie steht aber auf value_raw als Eingang und erbt damit dessen Klasse.

und der Grund steht an dieser Zelle, nicht am Batch. value_raw ist die von der Bundesagentur fuer Arbeit FERTIG BERECHNETE und publizierte SV-Quote (Blatt rT1_3, Zeile »SV-Quote_Deutsche«, Spalte 2022-12). Ihre beiden Operanden sind nicht publiziert: den Nenner (Bevölkerung 15 bis unter 65 je Staatsangehörigkeit aus dem AZR, periodengleich zum Monatsende) weist die BA nicht aus, und die SvB-Stückzahlen des Hefts stehen am Arbeitsort statt am Wohnort. Meine Bestätigung reicht deshalb bis zur amtlichen Publikation und keinen Schritt darunter: reproduziert ist die Zelle (eigener Download, eigener xlsx-Leser, eigener Lesepfad), nicht ihr Quotient. Die zweite Spalte value_adjusted ist dagegen aus EIGENEN Zutaten gebildet (eigener Fortschreibungs-Abzug, eigene BA-746-Kurve) — sie steht aber auf value_raw als Eingang und erbt damit dessen Klasse.

und der Grund steht an dieser Zelle, nicht am Batch. value_raw ist die von der Bundesagentur fuer Arbeit FERTIG BERECHNETE und publizierte SV-Quote (Blatt rT1_3, Zeile »SV-Quote_Deutsche«, Spalte 2023-12). Ihre beiden Operanden sind nicht publiziert: den Nenner (Bevölkerung 15 bis unter 65 je Staatsangehörigkeit aus dem AZR, periodengleich zum Monatsende) weist die BA nicht aus, und die SvB-Stückzahlen des Hefts stehen am Arbeitsort statt am Wohnort. Meine Bestätigung reicht deshalb bis zur amtlichen Publikation und keinen Schritt darunter: reproduziert ist die Zelle (eigener Download, eigener xlsx-Leser, eigener Lesepfad), nicht ihr Quotient. Die zweite Spalte value_adjusted ist dagegen aus EIGENEN Zutaten gebildet (eigener Fortschreibungs-Abzug, eigene BA-746-Kurve) — sie steht aber auf value_raw als Eingang und erbt damit dessen Klasse.

und der Grund steht an dieser Zelle, nicht am Batch. value_raw ist die von der Bundesagentur fuer Arbeit FERTIG BERECHNETE und publizierte SV-Quote (Blatt rT1_3, Zeile »SV-Quote_Deutsche«, Spalte 2024-12). Ihre beiden Operanden sind nicht publiziert: den Nenner (Bevölkerung 15 bis unter 65 je Staatsangehörigkeit aus dem AZR, periodengleich zum Monatsende) weist die BA nicht aus, und die SvB-Stückzahlen des Hefts stehen am Arbeitsort statt am Wohnort. Meine Bestätigung reicht deshalb bis zur amtlichen Publikation und keinen Schritt darunter: reproduziert ist die Zelle (eigener Download, eigener xlsx-Leser, eigener Lesepfad), nicht ihr Quotient. Die zweite Spalte value_adjusted ist dagegen aus EIGENEN Zutaten gebildet (eigener Fortschreibungs-Abzug, eigene BA-746-Kurve) — sie steht aber auf value_raw als Eingang und erbt damit dessen Klasse.

Wortlaut des Verifikateurs zu genau diesen Zellen — die Begründung reist mit den Daten, sie wird nicht aus der Prüfklasse abgeleitet.

Im ganzen Issue: 4.063 Zellen nachgerechnet, 1.023 quellentreu geprüft — zwei verschiedene Aussagen, die wir nicht zu einer Zahl addieren.
Für 759 dieser 1.710 Zellen ist der Altersunterschied seit dem 24. September herausgerechnet. Sie tragen ab hier zwei Zahlen nebeneinander: die rohe Quote und die standardisierte — was die Gruppe erreichte, und was sie erreicht hätte, wäre sie im Alters- und Geschlechtsaufbau wie das ganze Land. Gerechnet ist indirekt: Nicht die Quoten der Gruppe werden auf einen Standard gelegt (die gibt es je Alter nicht), sondern die landesweite Quote auf den Aufbau der Gruppe. Die Verschiebung ist im Median -1,6 Prozentpunkte, und sie zeigt überwiegend nach unten: Bei 672 der 759 Zellen liegt der standardisierte Wert unter dem rohen, bei 79 darüber. Wo sie nach unten zeigt, war die Gruppe im Vorteil ihres Altersaufbaus — ihr roher Wert schmeichelte ihr, und der Rückstand zum Land ist nach der Bereinigung größer und nicht kleiner.

Die letzte Stelle der standardisierten Quote ist nicht bestimmt. Die rohe Quote kommt von der Bundesagentur auf einer Nachkommastelle fertig gerundet herein; die ungerundete publiziert sie nicht. Die halbe Stelle dieses Eingangs (0,05 Prozentpunkte) trägt sich auf den standardisierten Wert fort — im Median um 0,048 Prozentpunkte (Spanne 0,044 bis 0,058). Bei 731 der 759 Zellen, für die diese Auskunft vorliegt, reicht sie über die Rundungsgrenze der publizierten Stelle (0,1 Prozentpunkte Schrittweite). Die Stelle bleibt trotzdem stehen: Eine Stelle wegzunehmen, die die Daten haben, um eine zu heilen, die sie nicht haben, wäre die größere Unwahrheit — ein ganzes Prozent wegzurunden würfe zwanzigmal mehr Genauigkeit weg, als der Mangel kostet.

Wie diese Zahl gerechnet ist — der Rechenweg des Analysten

Die alters- und geschlechtsstandardisierte Lesart dieser Zelle, indirekt gerechnet. Die rohe Quote sagt, wie viele dieser Gruppe sozialversicherungspflichtig beschaeftigt sind; dieser Wert sagt, wie viele es waeren, wenn die Gruppe in jeder Alters- und Geschlechtszelle die landesweite Quote haette und nur noch ihr eigener Altersaufbau uebrig bliebe.

2 Fassungen im Korpus — hier stehen alle, mit der Zahl der Zellen, die sie tragen.

745 Zellen:

Indirekt. Erwartete SvB E = Summe ueber Alter x Geschlecht von (AZR-Bestand dieser Gruppe in der Zelle) mal (landesweite SvB-Quote derselben Zelle desselben Stichtags). SMR = beobachtet / E, wobei beobachtet = rohe Quote mal Gesamtbestand der Gruppe. Die standardisierte Quote ist SMR mal die landesweite Quote 15 bis unter 65. Die landesweite Rate geht auf vier Nachkommastellen in diese Summe, und das ist keine Wahl im Rechenweg, sondern die Genauigkeit des Eingangs: So kommt die Kurve aus der Quellendatei des researchers bei mir an; die ungerundete Zelle des Hefts liegt in dieser Kette nicht vor. Was diese Stelle hoechstens kosten kann, steht als Schranke in `eingangsrundung.kurve_vierstellig_schranke_pp`.

14 Zellen:

Indirekt. Erwartete SvB E = Summe ueber Alter x Geschlecht von (Bestand dieser Gruppe in der Zelle) mal (landesweite SvB-Quote derselben Zelle desselben Stichtags). SMR = beobachtet / E, wobei beobachtet = rohe Quote mal Gesamtbestand der Gruppe. Die standardisierte Quote ist SMR mal die landesweite Quote 15 bis unter 65. Die landesweite Rate geht auf vier Nachkommastellen in diese Summe, und das ist keine Wahl im Rechenweg, sondern die Genauigkeit des Eingangs: So kommt die Kurve aus der Quellendatei des researchers bei mir an. Was diese Stelle hoechstens kosten kann, steht als Schranke in `eingangsrundung.kurve_vierstellig_schranke_pp`.

2 Fassungen im Korpus — hier stehen alle, mit der Zahl der Zellen, die sie tragen.

745 Zellen:

Sechs Altersklassen mal zwei Geschlechter. Das ist das Raster der BA-Tabelle und nicht mein Bucket-Standard: Die Kurve kann nur so fein sein wie die Tabelle, aus der sie kommt. Die breiteste Klasse umfasst 25 Jahrgaenge; innerhalb einer Klasse ist die Rechnung blind.

14 Zellen:

Sechs Altersklassen mal zwei Geschlechter. Das ist das Raster der BA-Tabelle und nicht mein Bucket-Standard: Die Kurve kann nur so fein sein wie die Tabelle, aus der sie kommt. Die breiteste Klasse umfasst so viele Jahrgaenge, wie in breiteste_klasse_jahrgaenge steht; innerhalb einer Klasse ist die Rechnung blind.

Bundesagentur fuer Arbeit, Produkt 746 »Beschaeftigungsquoten«, Deutschland, SvB am Wohnort je 100 der gleichaltrigen Wohnbevoelkerung, nach Altersklasse und Geschlecht.

Die Differenz aus standardisiert minus roh. Sie ist selbst die Kernaussage und nicht der Rest einer Rechnung: Sie beziffert, wie viel des rohen Abstands zum Land am Altersaufbau und am Geschlechterverhaeltnis dieser Gruppe haengt und nicht an ihrer Beschaeftigung.

Was die letzte publizierte Stelle von value_adjusted traegt — und was sie nicht traegt. Der Eingang value_raw kommt von der Bundesagentur fuer Arbeit auf einer Nachkommastelle gerundet herein; die ungerundete Quote publiziert sie nicht. Die halbe Stelle dieses Eingangs traegt sich auf den standardisierten Wert fort, und wo sie ueber die Rundungsgrenze der publizierten Stelle reicht, ist die letzte Ziffer aus den publizierten Zutaten nicht bestimmt.

Der standardisierte Wert ist in value_raw linear — er ist value_raw mal bestand_der_gruppe mal landesweite_quote_pct, geteilt durch quote_basis mal erwartete_svb. Die halbe Stelle des Eingangs wird deshalb mit genau diesem Faktor zur Spanne des Ergebnisses; es ist keine Schaetzung, sondern dieselbe Rechnung mit einem anderen Eingang.

Dass mein Wert und der Gegenwert des Pruefers dieselbe Stelle tragen, heisst: Wir sind uns einig, WENN man value_raw als exakt nimmt. Es heisst nicht, dass die Stelle die wahre ist — wir fuettern beide dieselbe gerundete Zahl, und an die ungerundete kommt keiner von uns heran.

2 Fassungen im Korpus — hier stehen alle, mit der Zahl der Zellen, die sie tragen.

745 Zellen:

Regel B38 (hans, 2026-09-24): Zwei Wege, die dieselbe gerundete Eingabe teilen, bestaetigen einander nur bis zu deren Schaerfe. Entschieden ist gegen das Wegrunden auf ganze Prozent und fuer die Bezifferung; die beiden Groessen stehen zum Vergleich daneben (fortgetragen_median_pp gegen grobstufe_ganzes_prozent_pp). Eine Stelle wegzunehmen, die die Daten haben, um eine zu heilen, die sie nicht haben, waere die groessere Unwahrheit. Scheingenauigkeit wird beziffert, nicht weggerundet — solange die Bezifferung am Leser steht.

14 Zellen:

Regel B38 (hans, 2026-09-24): Zwei Wege, die dieselbe gerundete Eingabe teilen, bestaetigen einander nur bis zu deren Schaerfe. Entschieden ist gegen das Wegrunden auf ganze Prozent und fuer die Bezifferung; die beiden Groessen stehen zum Vergleich daneben (fortgetragen_auf_value_adjusted_pp gegen grobstufe_ganzes_prozent_pp). Scheingenauigkeit wird beziffert, nicht weggerundet — solange die Bezifferung am Leser steht.

Die zweite, viel kleinere Unschaerfe, und sie sitzt eine Station vor mir: Die landesweite Kurve kommt schon auf vier Nachkommastellen aus der Quellendatei des researchers. Die Schranke daneben ist gerechnet und nicht gemessen — jede Rate hoechstens eine halbe Einheit der vierten Stelle daneben — und sie kippt in keiner Zelle dieser Rechnung eine publizierte Ziffer.

Bei 951 der 1.710 Zellen ist der Altersunterschied weiterhin nicht herausgerechnet — und das ist keine Nachlässigkeit, sondern eine Lücke in der Quelle. Sonst zeigt Sehr Global jede Zahl roh und nach Alter und Geschlecht standardisiert. Hier geht das nicht, und seit dem 24. September steht je Zelle dabei, woran es scheitert — an 2 verschiedenen Stellen, nicht an einer. Das ist genau dort am wichtigsten, wo die Gruppen sehr jung sind — Syrien, Afghanistan, Ukraine: Ein Teil ihres Rückstands ist Altersstruktur, und wie groß dieser Teil ist, sagt diese Zahl nicht. Die fehlende Zahl ist genau die, die zwischen „arbeitet weniger" und „ist jünger" unterscheidet.
Woran es je Zelle scheitert — die 2 Wortlaute des Analysten

855 Zellen:

Alters-/Geschlechtsstandardisierung an dieser Zelle nicht gerechnet, und zwar an einer benannten Stelle. Die DIREKTE scheitert wie bei der SvB-Familie daran, dass es keine Quote je Staatsangehörigkeit × Alter × Geschlecht gibt. Die INDIREKTE scheitert an der Kurve: Tabelle 4 und Tabelle 5 des BA-Produkts Nr. 746 führen die geringfügig Beschäftigten nur als Insgesamt/Männer/Frauen/Deutsche/Ausländer OHNE Altersachse. Eine Quote »inkl. ausschließlich geringfügig« nach Alter gibt es in diesem Produkt nicht. Die Alterskurve der SvB-Familie wird hier NICHT geliehen (Entscheidung hans, 2026-09-23): Die beiden Familien unterscheiden sich gerade am Rand des Altersfensters, und der Rand ist bei einer Altersstandardisierung die Stelle, an der das Verfahren am stärksten gewichtet. Eskalationspfad: BA-Sonderauswertung oder FDZ der BA im IAB.

96 Zellen:

Alters-/Geschlechtsstandardisierung an dieser Zelle nicht gerechnet. Die INDIREKTE ist für diese Metrik seit dem 2026-09-24 gerechnet — für die Stichtage 31.12.2009 bis 31.12.2024. Sie scheitert an diesem Stichtag an der zweiten Zutat: Die jüngste 31.12.-Ausgabe der BA-Beschäftigungsquoten endet mit dem Berichtsjahr 2024. Die 30.06.-Ausgabe reicht weiter, steht aber auf einem anderen Stichtag; ihre Kurve auf einen Dezemberbestand zu legen hieße, den saisonalen Unterschied als Altersstruktur zu verbuchen. Für den Stichmonat 2026-05 fehlt zusätzlich der AZR-Stichtag.

Das untere Ende dieser Skala ist keine Integrationsrangliste. Luxemburg (19,5 %), Ukraine (33,9 %), Königreich der Niederlande (36,8 %) und Somalia (38,7 %) liegen am unteren Rand. Der Zähler zählt nur Beschäftigung unter deutscher Sozialversicherung: Wer in Deutschland wohnt und nebenan arbeitet, steht nur im Nenner. Für Belgien, Dänemark, Frankreich, Königreich der Niederlande, Luxemburg und Österreich ist das die naheliegende Erklärung — unser Researcher führt sie als Schlussfolgerung mit mittlerer Konfidenz (0,6), nicht als belegte Quantifizierung; eine BA-Sonderauswertung müsste sie erst beziffern. Für Finnland, Irland, Polen, Schweden und Tschechien trägt sie ausdrücklich nicht — dort ist offen, woher der niedrige Wert kommt. Für die übrigen 30 Staatsangehörigkeiten dieser Tabelle ist die Frage nicht geprüft: Das ist nicht dasselbe wie „trifft nicht zu“, und wir zeichnen es deshalb auch nicht als solches. Das obere Ende ist davon nicht betroffen und wörtlich lesbar: Albanien 78,6, Bosnien und Herzegowina 69,3 und Rumänien 69,2 liegen über den Deutschen (64,6).
Ein Quotenrückgang in Zuzugsjahren ist ein Nennerschock, kein Beschäftigungseinbruch. Syrien 21,2 % (Dez. 2009) → 5,1 % (Dez. 2015) → 40,3 % (Dez. 2025): Der Einbruch in der Mitte ist kein Rückschritt am Arbeitsmarkt. In Zuzugsepisoden wächst der Nenner (die Bevölkerung) schneller als der Zähler (die Beschäftigten), weil neu Zugezogene zunächst nicht arbeiten dürfen. Die BA warnt davor wörtlich: „Der Rückgang der Quote wäre in diesem Falle nicht als Verschlechterung bei der Arbeitsmarktintegration zu bewerten." Gilt für 702 der 1.710 Zellen dieses Blocks.
Wenn die Quote fällt, weil der Nenner wächst — SV-Beschäftigungsquote, Dezemberwerte
Syrien, Arabische Republik
40,3 % (Dez 2025)Dez 2009Dez 2025

Rückgang Dez 2011 → Dez 2015: 22,6 % → 5,1 % — Nenner- und Kompositionseffekt, kein Beschäftigungseinbruch. Fluchtzuzug = Nennerschock: Quotenrückgänge in Zuzugsjahren sind Nenner- und Kompositionseffekte, kein Beschäftigungseinbruch. Der schraffierte Streifen markiert genau dieses Fenster; er ist aus der Reihe gerechnet, nicht gesetzt. Der hohle Punkt rechts steht hinter der Lücke und gehört nicht in die Dezemberreihe: 41,4 % im Stichmonat 2026-05 — vorläufig.

Ukraine
32,0 % (Dez 2025)Dez 2009Dez 2025

Rückgang Dez 2021 → Dez 2022: 46,3 % → 16,3 % — Nenner- und Kompositionseffekt, kein Beschäftigungseinbruch. Fluchtzuzug = Nennerschock: Quotenrückgänge in Zuzugsjahren sind Nenner- und Kompositionseffekte, kein Beschäftigungseinbruch. Der schraffierte Streifen markiert genau dieses Fenster; er ist aus der Reihe gerechnet, nicht gesetzt. Der hohle Punkt rechts steht hinter der Lücke und gehört nicht in die Dezemberreihe: 33,9 % im Stichmonat 2026-05 — vorläufig.

Alterskorrigiert: keine Spalte, und das ist der Befund. Keine Luecke mehr an dieser Zelle: Die DIREKTE Standardisierung bleibt ausgeschlossen (keine Quote je Staatsangehoerigkeit x Alter x Geschlecht in dem BA-Produkt, das in ba_produkt steht), die INDIREKTE ist seit dem 2026-09-24 gerechnet und steht in extra.altersstandardisierung_indirekt. Offen bleibt die Feinheit des Gitters: sechs Altersklassen, die breiteste so breit wie in breiteste_klasse_jahrgaenge.

Beide Panels zeigen dieselbe amtliche BA-Quote (sozialversicherungspflichtig Beschäftigte je 100 der AZR-Bevölkerung 15 bis unter 65) — eine Quotenfamilie, ein Land. Gemeinsame Skala über beide Panels. Die Dezemberwerte sind die Ankerreihe; ein vorläufiger Stichmonat steht als hohler Punkt daneben und nie in der Reihe.

Was die Beschäftigungsquote misst

Was die deutsche Beschäftigungsquote misst — und was nicht (Methodik-Vorwort zum Arbeitsmarktteil, Issue 001)

Der Arbeitsmarkt gehört zu dieser Frage, auch wenn sie nach Gewalt fragt: Wie das Leben eines zugewanderten Menschen hier verläuft, entscheidet sich zuerst daran, ob er Arbeit findet. Für Deutschland gibt es dazu eine amtliche Zahl je Staatsangehörigkeit — die Beschäftigungsquote der Bundesagentur für Arbeit. Bevor wir sie zeigen, muss klar sein, was sie zählt.

Die Formel, wörtlich. Im Zähler steht die »sozialversicherungspflichtige Beschäftigung am Wohnort im Alter von 15 bis unter 65 Jahre«, im Nenner die »Bevölkerung im Alter von 15 bis unter 65 Jahre« (BA-Methodenbericht, März 2016, Kasten 2). Für Ausländer kommt der Nenner aus dem Ausländerzentralregister, für Deutsche aus der Bevölkerungsfortschreibung.

Zwei Quotenfamilien — nie mischen. Die BA veröffentlicht zwei Quoten nebeneinander: die SV-Quote (nur sozialversicherungspflichtig Beschäftigte) und die Beschäftigungsquote inklusive ausschließlich geringfügig Beschäftigter. Die zweite liegt durchgehend 3 bis 6 Punkte höher — für alle Ausländer 58,4 statt 52,8 Prozent, für Deutsche 70,0 statt 64,6. Wir zitieren die SV-Quote und schreiben es dazu. Das IAB führt in seinem Zuwanderungsmonitor die zweite Familie; wer IAB-Werte gegen unsere Zahlen stellt, vergleicht sonst falsche Spalten.

Fünf Grenzen, die keine Rechnung wegnimmt.

  • Wohnort, nicht Arbeitsort. Wer in Deutschland wohnt und im Nachbarland arbeitet, steht im Nenner, aber nicht im Zähler. Das verzerrt das untere Ende der Rangliste massiv — dazu ein eigener Text.
  • Staatsangehörigkeit, nicht Migrationsstatus. Wer eingebürgert wird, verlässt die Gruppe. Da Einbürgerung Aufenthaltsdauer und meist Erwerbstätigkeit voraussetzt, drückt sie die Quote der Verbliebenen systematisch.
  • Aufenthaltsdauer ist nicht kontrolliert — laut IAB der stärkste einzelne Treiber.
  • Mischnenner. Zähler aus dem BA-Register, Nenner aus dem AZR: Dessen bekannte Übererfassung drückt Ausländerquoten tendenziell nach unten.
  • Selbständige und Beamte fehlen in beiden Familien. Das ist keine Erwerbstätigenquote nach internationaler Definition — nicht mit dem Mikrozensus und nicht mit dem dänischen Register gleichsetzen.

Was für die Zahl spricht. Unser Researcher hat vier Zellen unabhängig gegen den IAB-Zuwanderungsmonitor Juli 2026 geprüft; alle vier stimmen zellgenau. Stichmonat ist überall Mai 2026, der letzte gefüllte Monat — die BA lässt sechs Monate verstreichen, bis ein Wert endgültig ist.

Statistik der Bundesagentur für Arbeit — Methodenbericht »Ergänzende Arbeitslosen-, Beschäftigungs- und Hilfequoten für Ausländer in der Migrationsberichterstattung« (Nürnberg, März 2016, Kasten 2) und Migrationsmonitor Arbeitsmarkt und Grundsicherung, Ausgabe Juli 2026; Gegenprobe: IAB-Zuwanderungsmonitor Juli 2026

»Ausländer« ist keine Gruppe: 59 Punkte

»Ausländer« ist keine Gruppe: Zwischen den 46 Staatsangehörigkeiten liegen 59 Prozentpunkte — und drei von ihnen arbeiten häufiger als die Deutschen

Korrektur vom 13.09.2026. Vorher: »Die Aufenthaltsdauer, der stärkste Treiber, ist nicht kontrolliert.« Live seit dem 06.08.; der Satz hatte seine Quelle unterwegs verloren, die das Methodik-Vorwort desselben Blocks noch trägt (»laut IAB der stärkste einzelne Treiber«). Und, im Absatz zur Ukraine: »liest damit seit 2022 an der größten Fluchtzuzugsgruppe vorbei«. Jetzt: »Die Aufenthaltsdauer, laut IAB der stärkste Treiber, ist nicht kontrolliert.« Die Zuschreibung ist zurück, sonst nichts (hans 2026-09-12 §3, Stelle 4). Eine Reihe der Treiber führen wir nicht; die Aussage ist die des IAB. Der Ukraine-Satz heißt jetzt »liest damit an den Geflüchteten seit 2022 vorbei«: dieselbe Behauptung wie Stelle 2 der elf im Schwestertext zur verdeckten Streuung, mit »größte« statt »stärkste«; das Rangwort ist gestrichen, das Jahr bleibt, keine Zuzugsreihe wird geholt. Warum: Wortliste stärkste/schwächste seit dem 12.09.; Stelle 4 der elf bei hans. Die Ukraine-Stelle stand nicht in den elf (anderes Wort), sie fiel beim Deklarieren dieses Textes auf und ist hans gemeldet. Unberührt: Nein. Keine Zahl dieses Textes bewegt sich.
Korrektur vom 06.08.2026. Vorher: »52 Staatsangehörigkeiten« (Überschrift + Fließtext); »Dänemark unter Syrien/Afghanistan«; Aggregat »Asylherkunftsländer« ohne Definition im Fließtext Jetzt: »46 Staatsangehörigkeiten«; »Dänemark (41,8) knapp über Syrien/Afghanistan (41,4)«; Definition, Zugangsfenster und Ukraine-Ausnahme an der Verwendungsstelle Unberührt: Spannweite 59,1 Pp (Albanien 78,6 − Luxemburg 19,5); alle Quoten Standzeit: Stand vom 06.08.2026 bis zum 06.08.2026 auf dieser Seite.

Was glauben die meisten, wenn sie »die Beschäftigungsquote der Ausländer« hören? Eine Zahl, die eine Gruppe beschreibt. Die amtliche Zahl gibt es: 52,8 Prozent der Ausländer zwischen 15 und 65 waren im Mai 2026 sozialversicherungspflichtig beschäftigt, gegen 64,6 Prozent der Deutschen. Ein Abstand von knapp zwölf Punkten, und damit endet die Debatte meistens.

Dieselbe amtliche Tabelle schlüsselt die Quote nach 46 einzelnen Staatsangehörigkeiten auf. Dort liegen zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Wert 59,1 Prozentpunkte — Albanien 78,6 Prozent, Luxemburg 19,5. Die Streuung innerhalb der Sammelkategorie ist damit fünfmal so groß wie der Abstand, um den gestritten wird.

Das obere Ende ist wörtlich lesbar. Drei Staatsangehörigkeiten liegen über der deutschen Quote: Albanien 78,6, Bosnien und Herzegowina 69,3, Rumänien 69,2 Prozent gegen 64,6 bei den Deutschen. Kroatien folgt mit 63,9 knapp darunter. Auch die Aggregate auseinanderzunehmen lohnt: EU-Staaten 58,9, Drittstaaten 49,5, »Asylherkunftsländer« 44,9 Prozent.

Asylherkunftsländer — Die Mitgliederliste ist auf einem Zugangsfenster von 2012 bis April 2015 eingefroren — sie ist eine historische Auswahl, keine laufende Fortschreibung. Die Ukraine, seit 2022 das mit Abstand stärkste Fluchtzuzugsland, ist nicht enthalten (sie steht in AGG_OSTEUROPA). Wer »Asylherkunftsländer« als »die Geflüchteten« liest, liest ab 2022 an der größten Gruppe vorbei. Die 8 Länder des Aggregats: Afghanistan · Eritrea · Irak · Iran, Islamische Republik · Nigeria · Pakistan · Somalia · Syrien, Arabische Republik.

Das letzte Etikett braucht seine Definition unmittelbar daneben, sonst liest man den falschen Personenkreis mit. Die Bundesagentur hat dafür acht nichteuropäische Staaten festgeschrieben — Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia, Syrien —, ausgewählt nach den Asylerstanträgen der Jahre 2012 bis April 2015. Diese Liste ist seither eingefroren, und die Ukraine steht nicht darin; sie läuft unter »Osteuropa«. Wer die 44,9 als »die Geflüchteten« liest, liest damit an den Geflüchteten seit 2022 vorbei. Es ist ein Verwaltungsetikett mit Stichtag, kein Personenkreis. Wie viel die Aggregate jeweils zudecken, steht in unserem Text zur verdeckten Streuung.

Das untere Ende ist es nicht. Unter dem Ausländerschnitt stehen Luxemburg (19,5), die Niederlande (36,8), Schweden (41,2) und Dänemark (41,8) — die ersten drei davon unter Syrien und Afghanistan (je 41,4), Dänemark knapp darüber. Das ist kein Integrationsbefund, sondern zu einem erheblichen Teil ein Messfehler: Die Quote zählt nur Beschäftigung, die der deutschen Sozialversicherung unterliegt. Warum das gerade die Nachbarländer trifft, steht in unserem Text zum Auspendler-Artefakt. Wir zeigen das untere Ende deshalb nur mit dieser Warnung.

Drei Grenzen. Die Linse ist Staatsangehörigkeit, nicht Migrationsstatus — Eingebürgerte fallen heraus, ihre Quoten liegen laut IAB deutlich höher. Die Aufenthaltsdauer, laut IAB der stärkste Treiber, ist nicht kontrolliert. Und Zähler und Nenner stammen aus verschiedenen Registern. Die Definition und alle fünf Fallstricke stehen im Methodik-Vorwort dieses Abschnitts.

Was bleibt: Die politisch benutzte Kategorie »Ausländer« verdeckt mehr, als sie zeigt. In einer Punktwolke der 46 Staaten liegen die beiden Aggregatlinien nicht am Rand, sondern mittendrin.

Statistik der Bundesagentur für Arbeit — Migrationsmonitor Arbeitsmarkt und Grundsicherung, Ausgabe Juli 2026, Rohdaten-Sheet rT1_3 (Stichmonat Mai 2026); Gegenprobe IAB-Zuwanderungsmonitor Juli 2026, Tabelle 1

Was ein Sammelbegriff verdeckt

Was ein Sammelbegriff kostet: Hinter »EU-Staaten« liegen 49,7 Prozentpunkte, hinter »GIPS-Staaten« nur 3,8 — dieselbe Tabelle, derselbe Monat

Korrektur vom 13.09.2026. Vorher: »obwohl sie seit 2022 das mit Abstand stärkste Fluchtzuzugsland ist« und, im Satz danach, »liest an der größten Gruppe der letzten vier Jahre vorbei«; live seit dem 06.08. Jetzt: »obwohl aus ihr seit 2022 Geflüchtete kommen« und »liest an den Geflüchteten seit 2022 vorbei«. Die Rangwörter sind gestrichen, das Jahr bleibt. Kein Finding dieses Textes führt eine Zuzugsreihe je Herkunftsland, und wir holen keine, weil der Satz sie nicht braucht (hans 2026-09-12 §3, Stelle 2). Warum: Wortliste stärkste/schwächste seit dem 12.09.: elf Stellen ohne Reihe lagen bei hans, Entscheidung je Stelle am 12.09. Die zweite Wendung (»größten Gruppe«) stand nicht in den elf, trägt aber dieselbe Behauptung im selben Satzgefüge; mitgestrichen und hans gemeldet, weil die erste Streichung sonst nichts gestrichen hätte. Unberührt: Nein. Die 20,6 Punkte Streuung, Somalia 38,7, die acht Mitglieder und das Zugangsfenster 2012 bis April 2015 bleiben und stimmen.

Über Zuwanderung wird in Sammelbegriffen gestritten: EU-Ausländer, Drittstaatler, Asylherkunftsländer. Die Bundesagentur für Arbeit rechnet elf solcher Aggregate aus und publiziert für jedes eine Beschäftigungsquote. Der interessante Wert steht nicht in dieser Spalte — sondern daneben: wie weit die Mitglieder eines Aggregats auseinanderliegen, die der eine Wert zusammenfasst.

»EU-Staaten«, 58,9 Prozent. Dahinter stehen 26 Staatsangehörigkeiten, deren Quoten von 19,5 (Luxemburg) bis 69,2 Prozent (Rumänien) reichen — 49,7 Prozentpunkte, die dieser eine Wert zudeckt. Ein Satz der Form »Menschen aus EU-Staaten arbeiten zu 58,9 Prozent« ist daraus nicht ableitbar; er beschreibt keinen einzigen der 26 Fälle besonders gut.

»GIPS-Staaten«, 57,8 Prozent. Fast derselbe Wert, aber vier Mitglieder zwischen 56,3 (Spanien) und 60,1 (Portugal): 3,8 Prozentpunkte Spannweite. Hier trägt der Sammelwert tatsächlich. Zwei praktisch identische Aggregatzahlen, und die eine ist eine Beschreibung, die andere ein Durchschnitt über Unvergleichbares.

Dazwischen alles: EU-Osterweiterung 62,0 (18,4 Punkte Streuung), Westbalkan 61,2 (25,3), Osteuropa 38,1 (22,5), Drittstaaten 49,5 (44,7).

»Asylherkunftsländer«, 44,9 Prozent — hier liegt zusätzlich ein Etikettenproblem. Das Aggregat umfasst acht nichteuropäische Staaten: Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia, Syrien. Ausgewählt wurden sie nach den Asylerstanträgen der Jahre 2012 bis April 2015, und seitdem ist die Liste eingefroren. Die Ukraine ist nicht enthalten — sie steht unter »Osteuropa«, obwohl aus ihr seit 2022 Geflüchtete kommen. Das Etikett ist eine Verwaltungsabgrenzung mit Stichtag, kein Personenkreis; wer es als »die Geflüchteten« liest, liest an den Geflüchteten seit 2022 vorbei. Die acht Mitglieder streuen ihrerseits um 20,6 Punkte (Somalia 38,7, Iran 59,3).

Zwei Einschränkungen. Die Aggregate sind geschachtelt — »EU-Staaten« steckt in »EWR und Schweiz«, »Asylherkunftsländer« in »Drittstaaten«. Man darf sie deshalb weder summieren noch in eine gemeinsame Rangliste sortieren; das stellte Obermengen neben ihre eigenen Teile. Und das untere Ende der EU-Spannweite ist Luxemburg, also genau der Fall, den unser Text zum Auspendler-Artefakt als Messproblem ausweist: Ein Teil dieser 49,7 Punkte ist Messung, nicht Erwerbstätigkeit. Der Befund hängt nicht daran — auch die EU-Osterweiterung, in der kein solcher Fall steckt, streut noch um 18,4 Punkte.

Was bleibt: Ein Aggregat, das seine eigene Unschärfe mitliefert, ist ehrlich. Eines ohne diese Angabe ist eine Behauptung über Menschen, die die Zahl nicht deckt.

Statistik der Bundesagentur für Arbeit — Migrationsmonitor Arbeitsmarkt und Grundsicherung, Ausgabe Juli 2026, Rohdaten-Sheet rT1_3 (Stichmonat Mai 2026) und Blatt »Methodische_Hinweise«; die verdeckte Streuung je Aggregat hat der data-analyst aus den publizierten Mitgliedern desselben Sheets gerechnet (persona-stat.v1, Stand 2026-08-06, Status verified)

Luxemburg: warum die Rangliste kippt

Luxemburger haben in Deutschland die niedrigste Beschäftigungsquote aller 46 Staatsangehörigkeiten — und genau das beweist, dass diese Rangliste keine Integrationsrangliste ist

Korrektur vom 06.08.2026. Vorher: »die niedrigste Beschäftigungsquote aller 52 Staatsangehörigkeiten« (Überschrift) Jetzt: »… aller 46 Staatsangehörigkeiten« Unberührt: alle Quoten, die Luxemburg-Zeitreihe und der Artefakt-Befund Standzeit: Stand vom 06.08.2026 bis zum 06.08.2026 auf dieser Seite.

Die Beschäftigungsquoten je Staatsangehörigkeit lassen sich zu einer Rangliste sortieren, und ihr unteres Ende sieht auf den ersten Blick sensationell aus: Luxemburg 19,5 Prozent, Niederlande 36,8, Schweden 41,2, Dänemark 41,8, Frankreich und das Vereinigte Königreich je 46,8, Belgien 47,7, Österreich 48,6 — alle unter dem Ausländerschnitt von 52,8, mehrere unter Syrien und Afghanistan (je 41,4).

Wer daraus liest, Dänen seien schlechter integriert als Syrer, hat die Formel nicht gelesen. Der Zähler der Quote zählt ausschließlich Beschäftigung, die der deutschen Sozialversicherung unterliegt, gezählt am Wohnort. Wer in Deutschland wohnt und im Nachbarland arbeitet, erscheint im Nenner — aber nie im Zähler. Genau die Staatsangehörigkeiten mit intensivem Grenzpendeln stehen am unteren Rand, Luxemburg als Extremfall: Das Land bezieht rund die Hälfte seiner Arbeitskräfte aus dem Umland. Und der Wert ist kein Ausreißer, sondern ein Strukturmerkmal — seit Dezember 2009 liegt er durchgehend zwischen 12,6 und 19,5 Prozent.

Was hier belegt ist und was nicht. Die Zahlen sind amtlich. Die Erklärung ist die Schlussfolgerung unseres Researchers, und sie hat zwei Lücken, die wir nicht überspielen: Wie viel der Lücke tatsächlich auf Auspendeln entfällt, ist nicht quantifiziert — dafür bräuchte es eine Sonderauswertung mit Grenzpendlerdaten. Und für die nicht angrenzenden Fälle (Schweden 41,2, Irland 46,1, Finnland 44,7) trägt das Pendelargument nicht; dort ist die Ursache offen. Deshalb trägt dieser Befund die niedrigste Confidence unseres Arbeitsmarkt-Blocks.

Was daraus folgt, ist trotzdem eindeutig: Am unteren Ende misst diese Rangliste zu einem erheblichen Teil, wo jemand sozialversichert ist — nicht ob jemand arbeitet. Das obere Ende ist davon unberührt und bleibt wörtlich lesbar.

Statistik der Bundesagentur für Arbeit — Migrationsmonitor, Ausgabe Juli 2026, Sheet rT1_3; Methodenbericht »Ergänzende Arbeitslosen-, Beschäftigungs- und Hilfequoten für Ausländer in der Migrationsberichterstattung«, Nürnberg, März 2016, Kasten 2

Syrien nach zehn Jahren: 41,4 Prozent

Zehn Jahre nach 2015: Die Beschäftigungsquote syrischer Staatsangehöriger steht bei 41,4 Prozent — und Eritrea liegt über dem Durchschnitt aller Ausländer

Korrektur vom 17.09.2026. Vorher: »Es ist dieselbe Gruppe, die 2016 den niedrigsten Wert aller Asylherkunftsländer hatte.« Letzter Absatz vor den drei Grenzen, live seit dem 06.08., 42 Tage. Das Rangwort stammte aus der rosling_pointe des Findings vom 06.08.; der researcher hatte es aus dem Kopf gesetzt, ohne die acht Maiwerte 2016 nebeneinanderzulegen. Jetzt: Im Mai 2016 hatte Eritrea mit 9,2 Prozent den zweitniedrigsten SV-Quotienten der acht Asylherkunftsländer; der niedrigste war Syrien mit 4,5 (Feld extra.acht_laender_mai_2016.sv_quote_pct, 2026-09-17). Beide Zahlen standen schon am 06.08. im Text, das Rangwort zwischen ihnen war falsch. Kein Wert bewegt.

Die Frage »arbeiten die Geflüchteten von 2015?« hat nach zehn Jahren eine amtliche Antwort. Die SV-Beschäftigungsquote syrischer Staatsangehöriger zwischen 15 und 65, jeweils im Mai:

2015: 9,2 % — 2016: 4,5 % — 2018: 15,8 % — 2020: 24,1 % — 2022: 32,1 % — 2024: 32,7 % — 2026: 41,4 %. In der zweiten amtlichen Quotenfamilie, die geringfügig Beschäftigte einschließt, verläuft die Reihe parallel und höher: von 7,3 auf 48,9 Prozent.

Der Einbruch 2016 ist die Stelle, an der fast jede Erzählung falsch abbiegt. Der Tiefpunkt — 4,3 Prozent im März 2016 — ist kein Beschäftigungseinbruch, sondern ein Nennereffekt. Die syrische Bevölkerung im Ausländerzentralregister vervielfachte sich 2015/16 binnen Monaten, während Asylbewerber in den ersten drei bis sechs Monaten einem Beschäftigungsverbot und danach bis zum 15. Monat einer Vorrangprüfung unterlagen. Die Quote fiel, weil der Nenner explodierte und der Zähler gar nicht steigen durfte. Die BA warnt in den Methodischen Hinweisen ihres Monitors ausdrücklich davor, das als verschlechterte Arbeitsmarktintegration zu lesen.

Der ehrliche Satz lautet deshalb nicht »die Quote fiel und stieg wieder«, sondern: Eine Kohorte, die 2015/16 fast vollständig ohne Arbeitsmarktzugang ankam, erreicht zehn Jahre später 41,4 Prozent — rund vier Fünftel des Niveaus aller Ausländer (52,8) und knapp zwei Drittel des deutschen Niveaus (64,6).

Die Ukraine zeigt denselben Mechanismus in Reinform: 44,0 Prozent (Mai 2020) → 18,2 (Mai 2023, Nennerschock durch den Fluchtzuzug ab 2022) → 33,9 (Mai 2026). Wer diesen Einbruch als Integrationsversagen liest, hat den Nenner nicht gelesen.

Und der Wert, der am wenigsten zur Erwartung passt: Eritrea steht bei 58,4 Prozent — über dem Durchschnitt aller Ausländer und über zwölf EU-Staatsangehörigkeiten. Es ist dieselbe Gruppe, die im Mai 2016 mit 9,2 Prozent den zweitniedrigsten Wert der acht Asylherkunftsländer hatte; nur Syrien lag mit 4,5 darunter. Die ganze Reihe zeigt, dass der Einbruch derselbe Nennereffekt war wie bei Syrien: Vor dem Zuzug war Eritrea die höchste der acht (2010, 32,8 Prozent), 2015 bis 2017 die zweitniedrigste, 2019 bis 2025 wieder die höchste, im Mai 2026 die zweite hinter Iran mit 59,3. Zum Vergleich Mai 2026: Afghanistan 41,4, Irak 43,5.

Drei Grenzen. Die Linse ist Staatsangehörigkeit: Wer eingebürgert wird, verlässt die Gruppe — und weil Einbürgerung meist Erwerbstätigkeit voraussetzt, dürfte die wahre Kohortenentwicklung günstiger verlaufen sein als diese Reihe. Selbständige und Beamte fehlen. Die Aufenthaltsdauer ist nicht kontrolliert.

Statistik der Bundesagentur für Arbeit — Migrationsmonitor Arbeitsmarkt und Grundsicherung, Ausgabe Juli 2026, Rohdaten-Sheet rT1_3 (Monatsreihe Dez 2009–Mai 2026); Gegenprobe IAB-Zuwanderungsmonitor Juli 2026, Tabelle 1

Nicht »ob«, sondern »wie lange schon«

Dieselbe Gruppe steht bei 12 und bei 50 Prozent, je nachdem, wann man misst

Korrektur vom 06.08.2026. Vorher: »nicht dieselbe Zahl wie die 39,1 Prozent für ukrainische Staatsangehörige aus der BA-Statistik nebenan« — ohne Angabe, welcher der beiden amtlichen Quotenfamilien dieser Wert angehört Jetzt: »nicht dieselbe Zahl wie die 33,9 Prozent … der SV-Quote, die wir in diesem Abschnitt durchgehend zitieren«, mit den 39,1 % daneben als ausdrücklich benannte zweite Familie (inkl. ausschließlich geringfügig Beschäftigter) Unberührt: Die 50 % nach dreieinhalb Jahren, die 75 gegen 57 Prozent der beiden Zuzugskohorten und der Vergleich mit 2015 — sie stammen aus dem IAB und nicht aus der BA-Statistik Standzeit: Stand vom 06.08.2026 bis zum 06.08.2026 auf dieser Seite.

Was glauben die meisten, wenn sie fragen »arbeiten die eigentlich?« — sie fragen nach einer Eigenschaft von Menschen. Die Daten antworten mit einer Funktion der Zeit.

Das IAB hat ukrainische Geflüchtete, die zwischen Februar und August 2022 eingereist sind, über dreieinhalb Jahre verfolgt. Nach sechs Monaten waren 12 Prozent abhängig beschäftigt, nach zwölf Monaten 15, nach 24 Monaten 25 — und nach 42 Monaten 50 Prozent. Dieselbe Gruppe, dieselbe Definition. Wer sie im Herbst 2022 gemessen hat, hat 12 Prozent gesehen; wer im Herbst 2025 gemessen hat, sieht 50. Die Referenz der Gesamtbevölkerung im erwerbsfähigen Alter liegt bei 68 Prozent.

Warum diese Zahl belastbarer ist als übliche Umfragewerte. Der Beschäftigungsstatus stammt hier nicht aus der Selbstauskunft. Die Befragung ist personengenau mit den Beschäftigungsregistern der Bundesagentur verknüpft (Zustimmung 95,6 Prozent, wiedergefunden 94,7 Prozent, 2.746 Personen). Damit entfällt der Aufwärtsdrall, den das IAB an reinen Umfragen selbst kritisiert.

Und jetzt der eigentliche Befund. Die 2015 eingereisten Schutzsuchenden erreichten die 50 Prozent erst rund sechs Jahre nach Ankunft — etwa zweieinhalb Jahre später. Zwei Fluchtkohorten, dasselbe Land, ein Tempounterschied von zweieinhalb Jahren. Die Rahmenbedingungen erklären ihn zu einem erheblichen Teil: Ukrainer hatten kein Beschäftigungsverbot und sofortigen Zugang zu den Jobcentern; Asylbewerber 2015 hatten drei bis sechs Monate Arbeitsverbot und danach bis Monat 15 die Vorrangprüfung. Dasselbe Muster noch einmal im Kleinen: Von den ab Juni 2022 Zugezogenen hatten nach dreieinhalb Jahren gut 75 Prozent der Männer eine erste Beschäftigung aufgenommen, von den früh Zugezogenen nur 57 Prozent — das IAB führt das auf den Zugang zur Förderung zurück, nicht auf die Personen.

Vier Grenzen, eine davon wichtig für unsere eigenen Texte. Erstens: Diese 50 Prozent sind nicht dieselbe Zahl wie die 33,9 Prozent für ukrainische Staatsangehörige aus der BA-Statistik nebenan — der SV-Quote, die wir in diesem Abschnitt durchgehend zitieren. Dort zählen alle Ukrainer inklusive der vor 2022 Zugezogenen, mit anderem Zähler und anderem Nenner. Wer beide nebeneinanderstellt, vergleicht zwei Grundgesamtheiten. Und die BA führt für dieselbe Gruppe noch eine zweite amtliche Quote, 39,1 Prozent, die zusätzlich die ausschließlich geringfügig Beschäftigten zählt; welche der beiden gemeint ist, muss immer dabeistehen — dazu der eigene Text in diesem Abschnitt. Zweitens zählt der Zähler abhängige Beschäftigung inklusive Minijobs, ohne Selbständige — die Erwerbstätigenquote liegt höher. Drittens sind die Gewichte ausdrücklich vorläufig. Viertens stammt der Vergleich mit 2015 aus einer Sekundärreferenz im selben Bericht, nicht aus derselben Rechnung.

Was bleibt: Das Tempo der Arbeitsmarktintegration ist keine Eigenschaft einer Herkunft. Es ist zu einem messbaren Teil eine Eigenschaft des Regelwerks, das die Ankommenden vorfinden.

IAB-Kurzbericht 3/2026 (Kosyakova/Jaschke/Wagner): »Deutliche Fortschritte bei der Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter«, 17.02.2026, DOI 10.48720/IAB.KB.2603 — IAB-BAMF-SOEP-Befragung v40.1, personengenau verknüpft mit den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB V17.02.00) und dem Data Warehouse der Bundesagentur für Arbeit (2025/12)

Zwei Quotenfamilien: 33,9 und 39,1

33,9 und 39,1 Prozent: Dieselbe Gruppe, dasselbe Blatt, derselbe Monat — und die 5,2 Punkte dazwischen sind keine Unschärfe, sondern Menschen

Für ukrainische Staatsangehörige in Deutschland veröffentlicht die Bundesagentur für Arbeit zum Mai 2026 zwei Beschäftigungsquoten. Sie stehen in derselben Datei, auf demselben Blatt, in derselben Zeilengruppe:

Zeile im RohdatenblattMai 2026was im Zähler steht
SV-Quote Ukraine33,9 %nur sozialversicherungspflichtig Beschäftigte
Beschäftigungsquote Ukraine39,1 %zusätzlich ausschließlich geringfügig Beschäftigte

Der Nenner ist in beiden Fällen identisch: die Bevölkerung zwischen 15 und unter 65 Jahren aus dem Ausländerzentralregister. Beide Werte sind amtlich, beide sind richtig.

Die 5,2 Punkte dazwischen sind keine Unschärfe. Sie sind eine Aussage über Menschen: die Ukrainerinnen und Ukrainer, die ausschließlich einen Minijob haben — knapp jede achte beschäftigte Person dieser Gruppe.

Und jetzt der Maßstab, ohne den die Zahl nichts erklärt. Derselbe Abstand beträgt bei Deutschen 5,4 Punkte (64,6 gegenüber 70,0 Prozent), bei syrischen Staatsangehörigen 7,5 (41,4 gegenüber 48,9). Der Minijob-Abstand ist also kein Merkmal der ukrainischen Gruppe. Wer ihn als eines liest, hat einen Definitionsunterschied für einen Befund gehalten.

Was daraus für unsere Texte folgt. Wir zitieren die SV-Quote und schreiben die Familie dazu — weil die Datensätze dieses Issues auf ihr stehen und Text und Datensatz sonst auseinanderlaufen. Werte der beiden Familien kommen nie in eine Zeitreihe und nie nebeneinander. Das ist derselbe Nennerwechsel, vor dem unser Ukraine-Entgelttext mit den 94 und 64 Prozent warnt: Wechselt der Zähler, wechselt die Aussage, nicht die Wirklichkeit.

Ein Nebenbefund aus derselben Zeile, zwölf Monate zurück. Beide ukrainischen Quoten sind binnen eines Jahres um gut vier Punkte gestiegen (33,9 von 29,5; 39,1 von 34,9), während beide deutschen Quoten leicht fielen (64,6 von 65,5; 70,0 von 71,0). Dass sich der Abstand auf beiden Familien gleichzeitig um rund fünf Punkte verkleinert, spricht dagegen, dass er ein Definitionsartefakt ist.

Eine Grenze für beide. Keine der zwei Quoten ist konzeptgleich mit den international üblichen Erwerbstätigenquoten: Selbständige und Beamte fehlen in beiden. Keine von ihnen darf neben eine Mikrozensus-Erwerbstätigenquote oder neben die dänischen Register gestellt werden.

Statistik der Bundesagentur für Arbeit — Migrationsmonitor Arbeitsmarkt und Grundsicherung, Ausgabe Juli 2026, Rohdaten-Sheet rT1_3, Zeilen »SV-Quote_Ukraine« und »Beschaeftigungsquote_Ukraine«, Monatsspalte Mai 2026

Geschlechterlücke als Betreuungslücke

21, 32, 48, 55: Vier Zahlen aus einer einzigen Staatsangehörigkeit — die Geschlechterlücke ist an dieser Stelle eine Kinderbetreuungslücke

Die Frage »warum arbeiten geflüchtete Frauen seltener?« wird in der Debatte meistens kulturell beantwortet. Vier Zahlen aus einer einzigen Herkunftsgruppe antworten organisatorisch.

Im September 2025 waren von den ukrainischen Geflüchteten der Einreisekohorte 2022 abhängig beschäftigt:

  • 21 Prozent der Frauen mit einem Kind unter drei Jahren und ohne Partner im Haushalt
  • 32 Prozent der Frauen mit einem Kind unter drei Jahren und mit Partner
  • 48 Prozent der Frauen ohne kleine Kinder
  • 55 Prozent der Männer — unabhängig von der Familienkonstellation

Hier ist kein Ländervergleich im Spiel. Eine Staatsangehörigkeit, eine Zuzugskohorte, ein Stichmonat. Trotzdem liegen zwischen der ersten und der dritten Zeile 27 Prozentpunkte — mehr als zwischen ukrainischen Frauen insgesamt und ukrainischen Männern. Wer nur »Frauen 34, Männer 45« zeigt, erklärt nichts. Wer die Familienkonstellation dazunimmt, erklärt fast alles.

Der Männerwert ist der eigentliche Beleg. Er bewegt sich über die Konstellationen hinweg kaum — dieselbe Variable, die bei Frauen 27 Punkte macht, macht bei Männern fast nichts. Das ist der Punkt, an dem eine kulturelle Erklärung schwierig wird: Sie müsste erklären, warum dieselbe Kultur nur ein Geschlecht bindet.

Drei unabhängige Angaben desselben Berichts passen dazu. Etwa die Hälfte der geflüchteten Frauen im erwerbsfähigen Alter lebt mit minderjährigen Kindern zusammen. Der Teilzeitanteil lag Ende 2024 bei 60 Prozent (Frauen) gegen 28 Prozent (Männer). Und die Stichprobe selbst ist mit 1.943 Frauen zu 803 Männern stark weiblich — eine Folge des ukrainischen Ausreiseverbots für wehrpflichtige Männer. Die Lücke ist früh da und wächst: Nach vier Monaten standen 13 Prozent der Männer gegen 10 Prozent der Frauen, nach rund 30 Monaten 45 gegen 34.

Was wir nicht sagen. Dass fehlende Kita-Plätze die Ursache sind, ist plausibel, aber hier nicht getestet — der Bericht misst die Betreuungsbelastung, nicht das Betreuungsangebot. Die Werte gelten nur für diese eine Kohorte; ob dieselbe Mechanik bei syrischen oder afghanischen Frauen wirkt, ist damit ausdrücklich nicht belegt. Und der Zähler zählt abhängige Beschäftigung inklusive Minijobs, ohne Selbständige.

Was bleibt: Dieselbe Staffelung — mit kleineren Ausschlägen — findet sich in der deutschen Gesamtbevölkerung. Der Unterschied ist graduell, nicht grundsätzlich. Und er hängt an einem Kind unter drei und am Fehlen eines zweiten Erwachsenen.

IAB-Kurzbericht 3/2026 (Kosyakova/Jaschke/Wagner): »Deutliche Fortschritte bei der Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter«, S. 4, 17.02.2026, DOI 10.48720/IAB.KB.2603 — Beschäftigungsstatus aus der Registerverknüpfung (IAB-BAMF-SOEP v40.1 × IEB V17.02.00 × DWH der BA 2025/12), Stichmonat September 2025

Die Kurve gibt es, die Zelle nicht

Die Beschäftigungsquote nach Altersgruppe gibt es amtlich für Deutschland — je einmal für Männer, Frauen, Deutsche und Ausländer. Was es nicht gibt, ist ein einziges Feld, in dem Alter, Geschlecht und Staatsangehörigkeit zugleich stehen

Im Methodenbericht der Bundesagentur für Arbeit steht, die Beschäftigungsquote erscheine »in der Differenzierung nach Alter, Geschlecht und Nationalität«. Wir haben dieses »und« sechs Wochen lang als Kreuzung gelesen. Es ist eine Aufzählung.

Die Zahlen gibt es, und zwar reichlich: fünf Zeitreihen über sechs Altersklassen, von 2003 bis 2024, je einmal für Insgesamt, Männer, Frauen, Deutsche und Ausländer. Aber jede dieser fünf Tabellen ist ein Einweg-Schnitt gegen das Alter. Männer und Frauen stehen neben Deutschen und Ausländern, nicht über ihnen.

Die Folge in einem Satz: Wie viele ausländische Frauen zwischen 25 und 50 sozialversichert arbeiten, steht nirgends.

Für das Berichtsjahr 2024, Stichtag 31. Dezember:

AltersklasseDeutscheAusländer
15 bis unter 2023,9 %16,3 %
25 bis unter 5075,8 %62,4 %
15 bis unter 6566,1 %56,6 %

Die Ausländerquote liegt in jeder der sechs Altersklassen unter der deutschen. Aber die Form der beiden Kurven ist ähnlich: Beide steigen bis zur Gruppe der 25- bis 50-Jährigen und fallen danach. Genau darauf beruht die Rechnung, die wir mit diesen Zahlen vorhaben — man kann mit einer landesweiten Alterskurve gegenrechnen, wie viel des Abstands allein daher kommt, dass die eine Gruppe jünger ist als die andere.

Weil unsere Rechnung an dieser Stelle eine Annahme machen muss, wo wir eine Zahl haben wollten. Wir standardisieren gegen die Alters- und Geschlechtsstruktur des ganzen Landes, nicht gegen die der ausländischen Bevölkerung — die gibt es in diesem Produkt nicht. Eine Annahme, die man benennt, kann die Leserin prüfen. Eine, die man verschweigt, sieht aus wie eine Messung.

Und ein Hinweis gegen eine naheliegende Verwirrung: An anderer Stelle auf dieser Seite steht ein Text mit dem Titel »Die Kreuzung existiert doch«. Der handelt vom Melderegister und der Wohnbevölkerung. Hier geht es um die Beschäftigungsquote der Arbeitsagentur. Zwei Quellen, zwei Kreuzungen — die eine existiert, die andere nicht.

Auflage für jede Darstellung dieser Zahlen:

  1. BINDEND: Keine Zahl aus diesem Produkt steht neben einer Quote aus dem Migrationsmonitor, ohne dass der Nennerunterschied im selben Blickfeld genannt ist — hier Bevölkerungsfortschreibung des Statistischen Bundesamts, dort das Ausländerzentralregister. Zwei Nenner, zwei Größen.
  2. BINDEND: Dies ist eine SvB-Quote. Beamte, Selbständige und mithelfende Familienangehörige fehlen im Zähler. Sie ist nicht die Erwerbstätigenquote und nicht ILO-konzeptgleich.
  3. BINDEND: Kein Vergleich über das Berichtsjahr 2011 und keiner über 2022 hinweg ohne den Zensusvermerk — siehe den Text über die zwei Ausgaben an order 70.
  4. BINDEND: Wer 2025 zeigt, nennt den Stichtag 30.06.; alle übrigen Jahre sind 31.12.
  5. BINDEND: Dieser Text widerspricht NICHT dem Text »Korrektur: Die Kreuzung existiert doch« (de-nenner, order 10). Dort geht es um die Wohnbevölkerung im Melderegister, hier um die Beschäftigungsquote der BA. Zwei Quellen, zwei Kreuzungen, zwei Antworten.
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, »Beschäftigungsquoten (SvB, GB, aGB) — Deutschland, Länder, Kreise und Agenturen für Arbeit«, Produkt-ID 746, Tabellen 6 bis 10 (Zeitreihen der Beschäftigungsquoten nach ausgewählten Altersgruppen: Insgesamt, Männer, Frauen, Deutsche, Ausländer), Ausgaben Dezember 2015, Dezember 2024 und Juni 2025

Wer nicht schätzt, muss warten

Wir haben eine Alterskurve nicht geliehen, weil wir nicht wussten, wie weit sie danebenläge. Jetzt wissen wir es ungefähr — und die Zahl, auf die wir stattdessen gewartet haben, lag 41 Tage im Haus unter einer Adresse mit zwei Bedeutungen

Um Beschäftigungsquoten zwischen Gruppen zu vergleichen, muss man das Alter herausrechnen: Eine Gruppe, die im Schnitt zehn Jahre jünger ist, arbeitet anders, ohne dass sich sonst etwas unterscheidet. Dafür braucht man eine Alterskurve — die Verteilung, gegen die gewichtet wird.

Für eine unserer Kennzahlen gibt es diese Kurve nicht. Die naheliegende Lösung wäre gewesen, die Kurve einer benachbarten Bevölkerung zu leihen. Wir haben es nicht getan, und der Satz dazu blieb sieben Wochen lang unbefriedigend: Wir wissen nicht, wie groß der Fehler gewesen wäre, und genau deshalb.

Die exakte Zahl gibt es weiterhin nicht, und der Grund ist derselbe wie der für die Entscheidung: Wer den Abstand zur richtigen Kurve messen könnte, bräuchte genau die Kurve, wegen deren Fehlens man geliehen hätte.

Messbar ist etwas anderes — die Bauform des Fehlers. An 745 Zellen wurde die landesweite Alterskurve gegen die Ausländerkurve desselben Stichtags getauscht und geschaut, wie weit der standardisierte Wert wandert:

Prozentpunkte
Median der Verschiebung1,28
Maximum2,88
Zellen über einem Prozentpunkt520 von 745
zum Vergleich: die Strukturverschiebung, die gemessen werden soll−1,6
zum Vergleich: die Unschärfe aus dem gerundeten Eingang0,048

Die mittlere Zeile ist die Aussage. Eine falsche Kurve verschiebt das Ergebnis so stark wie der Effekt, den die ganze Rechnung messen soll — und um mehr als das Zwanzigfache dessen, was die Rundung der Eingangsdaten kostet. Eine geliehene Kurve wäre keine Feinheit am Rand gewesen. Sie hätte die Aussage tragen können.

Und die Grenze gehört in denselben Satz: Die Ausländerkurve ist der nächste verfügbare Nachbar, nicht die richtige Kurve. Diese Messung nennt eine Größenordnung, keine Schranke.

Für zwei weitere Lücken lautete die Antwort bis gestern ebenfalls »wir schätzen nicht«. Beide sind heute geschlossen — nicht durch eine Schätzung, sondern durch eine beschaffte Zutat.

Die eine ist eine Gruppendefinition mit Fundstelle. Die andere ist eine amtliche Tabelle mit Bevölkerungsständen nach Einzelalter, Geschlecht und Staatsangehörigkeit zum Stichtag — genau die Achse, die uns fehlte. Sie liegt seit 41 Tagen im Haus.

Gefunden wurde sie nicht, und der Grund ist keiner, auf den man stolz ist. Der Quellenvermerk schreibt den Ablageort als »data/raw/…«. Diese Angabe hat zwei Wurzeln: das Archiv der Stadt und den Arbeitsordner des Kollegen, der sie geholt hat. Wer beide Angaben gleich liest, sucht am selben Ort und findet die eine nicht.

Durchgezählt sind daraufhin alle Quellenvermerke: 19 von 63 Dateiangaben zeigten für einen Leser von außen ins Leere. Tot war keine einzige — sie lagen nur woanders, als sie behaupteten. Seit heute nennt jede Angabe ihre Wurzel, und die Probe zählt 0 von 67.

Bleibt der Satz, der von diesem Tag übrig bleibt: Wer nicht schätzt, muss warten — und manchmal kommt das, worauf er wartet. Was die neue Tabelle nicht kann, steht trotzdem daneben: Ihre Nationalitätsachse ist binär, Deutsche gegen Ausländer. Für eine ukrainische oder syrische Persona reicht sie nicht.

Auflage für jede Darstellung dieser Zahlen:

  1. BINDEND, vom data-analyst: Die 1,28 Prozentpunkte sind ein STELLVERTRETER und keine Antwort. Sie nennen eine Größenordnung, keine Schranke. Kein Satz, der sie als »der Fehler wäre 1,28 gewesen« liest.
  2. BINDEND: Keine der 158 heute adjustierten Zellen wird zitiert. Alle provisional.
  3. BINDEND, aus dem Record: Die Nationalitätsachse der Tabelle 12411-0007 ist BINÄR (Deutsche gegen Ausländer). Für eine ukrainische oder syrische Persona reicht sie nicht, und kein Satz darf das Gegenteil nahelegen. Dazu die zwei Zensusbrüche 2011 und 2022.
  4. Keine Grafik. Der Text handelt von einer nicht gemachten Rechnung; ein Balken über 1,28 gegen 1,6 gegen 0,048 würde drei Größen vergleichbar zeichnen, die es nur der Größenordnung nach sind.
Destatis GENESIS-Online, Tabelle 12411-0007 (Bevölkerung nach Stichtag, Altersjahren, Nationalität und Geschlecht, Fortschreibung; 21 Stichtage 31.12.2005–31.12.2025); dazu die Stellvertretermessung des data-analyst an 745 Zellen der BA-Sonderauswertung 408801

Dieselbe Quote, zwei Ausgaben

Zwei Ausgaben derselben amtlichen Tabelle nennen für dieselben Jahre 2011 bis 2015 in 119 von 175 Feldern verschiedene Beschäftigungsquoten — jede einzelne in der neueren Ausgabe höher, am stärksten bei den Ausländern

Wir wollten eine Beschäftigungsquote nach Altersgruppen über zwanzig Jahre bauen. Das geht nicht mit einer einzigen amtlichen Ausgabe — jede trägt nur dreizehn oder vierzehn Berichtsjahre. Also müssen zwei aneinandergelegt werden. Und vorher gehört geprüft, ob sie dort, wo sie sich überlappen, dasselbe sagen.

Sie sagen es nicht.

Die Ausgaben Dezember 2015 und Dezember 2024 desselben Produkts überlappen in den Jahren 2011 bis 2015. Vergleichbar sind 175 Felder — fünf Merkmale (Insgesamt, Männer, Frauen, Deutsche, Ausländer) über die Altersklassen und fünf Jahre. In 119 davon steht eine andere Zahl.

Die Unterschiede sind winzig: Der Median liegt bei 0,024 Prozentpunkten, das Maximum bei 0,459. Für sich genommen wäre das eine Fußnote.

Drei Dinge machen daraus etwas anderes:

Erstens die Richtung. In 119 von 119 Fällen nennt die neuere Ausgabe die höhere Quote. Nie die niedrigere. Ein Zufallsfehler sähe anders aus.

Zweitens die Zeit. 2011 und 2012 weichen in je 7 von 35 Feldern ab. 2013, 2014 und 2015 in 35 von 35 — vollständig.

Drittens die Gruppe. Die acht größten Abweichungen sind sämtlich Ausländerzellen. Bei den 25- bis unter 50-jährigen Ausländern stand 2014 einmal 45,422 Prozent und steht heute 45,881.

Wahrscheinlich ist nicht der Zähler nachgeführt worden, sondern der Nenner: Die Bevölkerungsfortschreibung nach dem Zensus 2011 fiel niedriger aus, und ein kleinerer Nenner hebt jede Quote, alle in dieselbe Richtung. Das passt zu allen drei Mustern, und die BA beschreibt genau diesen Mechanismus in einer Fußnote zum Zensus 2022.

Bewiesen ist es nicht. Dafür müsste man die Bevölkerungsstände beider Ausgaben je Altersklasse nebeneinanderlegen, und die ältere Ausgabe druckt sie nicht je Klasse. Deshalb steht hier das Wort Vermutung und nicht das Wort »weil«.

Eine Beschäftigungsquote der BA ist durch Jahr, Merkmal und Altersklasse nicht eindeutig bestimmt. Die Ausgabe gehört zur Angabe.

Niemand hat hier falsch gerechnet — eine Revision ist die ehrliche Reaktion einer Behörde auf bessere Bevölkerungszahlen. Der Fehler entstünde erst bei uns: Wer zwei Ausgaben an der Naht zusammenklebt, baut sich genau dort eine Bewegung ein, die es nie gegeben hat.

Auflage für jede Darstellung dieser Zahlen:

  1. BINDEND: Die 119 steht nie ohne die Grundmenge 175 und nie ohne die Größenordnung (Median 0,024 Prozentpunkte, Maximum 0,459). Das ist eine Revision, kein Fehler — niemand hat hier falsch gerechnet.
  2. BINDEND: Die Erklärung über den Nenner trägt in jeder Darstellung das Wort »Vermutung«.
  3. BINDEND: Keine Reihe aus diesem Produkt ohne Angabe der Ausgabe.
  4. BINDEND: Der Befund gilt der Zeile Deutschland, Stichtag 31.12., Jahre 2011 bis 2015 — nicht den Ländern und nicht anderen Ausgabenpaaren.
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, »Beschäftigungsquoten (SvB, GB, aGB) — Deutschland, Länder, Kreise und Agenturen für Arbeit«, Produkt-ID 746, Tabellen 6 bis 10, Ausgaben Dezember 2015 (Berichtsjahre 2003–2015) und Dezember 2024 (2011–2024), Zeile Deutschland, Stichtag 31.12.

Die EU von 2009, heute geschnitten

Die elf Ländergruppen der Arbeitsagentur stimmen in 45.802 Summenproben ohne eine einzige Abweichung — und sie tragen die Landkarte von heute in jedes Jahr zurück: Ende 2009 besteht ein Drittel der Gruppe »EU-Osterweiterung« aus Kroaten, dreieinhalb Jahre vor dem kroatischen EU-Beitritt

Die Bundesagentur für Arbeit fasst Staatsangehörigkeiten zu elf Gruppen zusammen: EU-Osterweiterung, GIPS-Staaten, Westbalkan, Asylherkunftsländer und so fort. Unsere Persona-Rechnungen laufen über diese Gruppen. Wer darin steckt, stand bisher in keiner Datei des Hauses — und aus dem Gedächtnis aufgeschrieben hätte es niemand dürfen.

Jetzt steht es da, zweifach. Einmal als Fundstelle: Das Methodenblatt des Migrationsmonitors nennt vier der elf Gruppen im Wortlaut. Und einmal als Probe, die ohne die Fundstelle auskommt: Weil die Lieferung Gruppen und Einzelstaaten in derselben Spalte führt, muss die Summe der Länder das Aggregat in jeder Zelle treffen.

45.802 Gleichungen, null Fehlschläge. Über zwei Datenblätter, elf Gruppen, 17 Stichtage, drei Geschlechter und 52 Altersausprägungen. Nicht prüfbar sind 12.542 Zellen — dort liegt ein Mitglied unter der Geheimhaltung. Das schließt auch aus, dass ein nicht gelistetes Land mitzählt: Ein siebtes Westbalkanland hätte in 2.652 Zellen je Blatt null sein müssen.

Die Gruppen sind über alle 17 Stichtage gleich geschnitten — mit der Landkarte von heute.

Stichtag 31.12.2009in der Lieferungrechtlich
KroatienEU-OsterweiterungEU-Beitritt erst 1.7.2013
Vereinigtes KönigreichDrittstaatenEU-Mitglied bis 31.1.2020

In 17 von 17 Stichtagen, in null davon anders. Und das ist nicht kosmetisch: Ende 2009 sind 81.268 von 245.694 Beschäftigten der Gruppe »EU-Osterweiterung« kroatisch — ein Drittel der Gruppe. Ohne Kroatien wären es 164.426. Das Vereinigte Königreich ist kleiner (27.971 Beschäftigte), verschiebt die EU-Reihe von 2009 aber immer noch um 4,03 Prozent.

Das ist kein Fehler, sondern eine Entscheidung — und für eine Zeitreihe die richtige. Wer Gruppen jahresweise umschneidet, vergleicht in jedem Jahr etwas anderes. Die BA schreibt das für eine ihrer Gruppen selbst hin: »Um Zeitreihenvergleiche zu ermöglichen wird das Aggregat der Asylherkunftsländer nicht verändert.« Für EU11 und Drittstaaten steht es nicht da; für sie haben wir es gemessen.

Der praktische Satz für die Leserin ist kurz: »EU 2009« in diesen Tabellen ist nicht die EU von 2009. Wer die Reihe als Reihe liest, ist gut bedient. Wer eine einzelne Jahreszahl als Aussage über die damalige Rechtslage liest, liest sie falsch.

Zwei der elf Gruppen hängen allein an der Fundstelle: »sonstiger EWR und Schweiz« und »Sonstige Drittstaaten« führen keine Einzelstaaten in der Lieferung, ihre Mitglieder sind arithmetisch nicht prüfbar. Und die Probe prüft Mitgliedschaft, nicht Erfassung — wie zuverlässig die Staatsangehörigkeit in den Agenturen erfasst wird, ist eine andere Frage, die die BA in denselben methodischen Hinweisen selbst aufwirft.

Auflage für jede Darstellung dieser Zahlen: Bindend, vier Teile — die ersten drei stammen wörtlich aus dem Record.

  1. Keine Zahl aus den Aggregaten »EU-Staaten«, »EU-Osterweiterung« oder »Drittstaaten« für ein Jahr vor 2020 ohne den Satz, dass die Gruppenzugehörigkeit die HEUTIGE ist.
  2. »EU-Osterweiterung« nie für Stichtage vor dem 01.07.2013 ohne Kroatiens Anteil.
  3. »die acht Asylherkunftsländer« nie ohne ihr Bildungsfenster (Asylerstanträge 2012 bis April 2015). Wer sie als aktuelle Rangliste liest, liest sie falsch.
  4. EIGENE AUFLAGE: Kein Satz, der das als Fehler der Bundesagentur darstellt. Für eine Zeitreihe ist der konstante Schnitt die richtige Bauart, und für ein Aggregat sagt die BA das ausdrücklich selbst. Der Text sagt, was der Leser wissen muss, nicht wer schuld ist.
Statistik der Bundesagentur für Arbeit — Migrationsmonitor Arbeitsmarkt und Grundsicherung, Blatt »Methodische_Hinweise« (Stand Februar 2023, Zeilen 13 und 14) und Blatt rT2_1; dazu die Sonderauswertung »Beschäftigte am Wohnort nach Merkmalen«, Auftrag 408801 vom 2026-09-01, 17 Stichtage 31.12.2009–31.12.2025

Was das Wort »EU« kostet

Was das Wort »EU« in diesen Tabellen kostet, ist ab heute eine Zahl und keine Sorge mehr: Eine Richtungsaussage über die Gruppe »EU-Osterweiterung« zwischen zwei Stichtagen vor 2020 liegt um bis zu 308,30 Prozentpunkte daneben — und ab dem Stichtag 31.12.2013 ist der Fehler für diese Gruppe exakt null, für die »EU-Staaten« ab 31.12.2020

Die Sonderauswertung der Bundesagentur schneidet ihre Ländergruppen über alle 17 Stichtage gleich — mit der Mitgliedschaft von heute. Kroatien liegt deshalb schon Ende 2009 in der Gruppe »EU-Osterweiterung«, dreieinhalb Jahre vor dem Beitritt; das Vereinigte Königreich liegt in allen Jahren bei den Drittstaaten, auch in den elf, in denen es EU-Mitglied war.

Das war der Befund. Die Frage danach war die praktische: Wie weit liegt eine Aussage daneben, wenn man es nicht weiß? Sie ist jetzt gerechnet, nicht geschätzt — weil die Lieferung Aggregate und Einzelstaaten in derselben Spalte führt und beide Fassungen damit aus derselben Datei zu bauen sind.

Über alle 136 Stichtagspaare, bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten:

Aussage überSchrankedas ganze Fenster 2009→2025
EU-Osterweiterung (EU11)308,30 Prozentpunkte+509,00 % heute, +810,00 % stichtagsrichtig
EU-Staaten29,83 Prozentpunkte+225,81 % heute, +252,91 % stichtagsrichtig

Die Zahl, die eine Leserin tatsächlich bilden würde, ist die rechte Spalte. Sie liegt bei der EU11 um 301 Prozentpunkte auseinander, und der Grund ist einfach: Ende 2009 sind 81.268 der 245.694 Beschäftigten kroatisch — ein Drittel dieser Gruppe. Ohne Kroatien sind es 164.426. Ein Nenner, der um die Hälfte zu groß ist, drückt jedes Wachstum — deshalb ist die historisch richtige Fassung die größere Zahl.

Beim geringfügig Beschäftigten sind es 68,12 und 17,39 Prozentpunkte.

Das Beitrittsjahr. Der Einjahresschritt 2012 auf 2013 ist +18,82 Prozent in der Lieferung und +47,17 Prozent historisch beschriftet. Wer die Reihe nach Sprüngen absucht, findet 2013 keinen — obwohl dort einer wäre.

Sechs Paare drehen das Vorzeichen. Der schärfste sind die Männer der EU-Staaten über das Brexit-Jahr: 2019 auf 2020 ist +2,01 Prozent mit der heutigen Zuordnung und −0,11 Prozent mit der stichtagsrichtigen. Nicht ungenau — andersherum. In der historischen Fassung verliert die Gruppe zum 31. Januar 2020 ein Mitglied und schrumpft; in der Lieferung stand das Vereinigte Königreich nie drin, also wächst sie.

Und der Fehler ist keine Konstante, die man abziehen könnte. Er wechselt 2013 die Seite: bei den EU-Staaten von +8,32 auf −2,97 Prozent, weil bis 2012 Kroatien zu viel drin ist und ab 2013 nur noch das Vereinigte Königreich fehlt. Wer pauschal korrigiert, macht es in sieben von siebzehn Stichtagen schlimmer.

Ab dem Stichtag 31.12.2013 fallen für die EU11 beide Fassungen zusammen — 508.398 gegen 508.398, Fehler null in jeder Ziffer, 13 der 17 Stichtage. Für die EU-Staaten gilt das erst ab 31.12.2020, weil sie zusätzlich die britische Korrektur trägt: 2.056.093 gegen 2.056.093, 6 Stichtage.

Das sind zwei Termine und nicht einer. Wer über die EU11 spricht, hat 2013 bis 2025 ohne jeden Vorbehalt; wer über beide Aggregate gemeinsam spricht, hat 2020 bis 2025.

Kein Fehler der Bundesagentur. Für eine Zeitreihe ist der konstante Schnitt die richtige Bauart, sonst vergleicht man in jedem Jahr etwas anderes. Beide Fassungen sind verteidigbar, und keine ist die Wahrheit: Die eine zählt durchgehend dasselbe, die andere ist historisch korrekt beschriftet.

Falsch wird nicht die Zahl, sondern das Wort. Wer »EU« sagt und die erste Fassung zeigt, behauptet eine Mitgliedschaft, die es am Stichtag nicht gab. Die 308,30 Prozentpunkte sagen, was dieses Wort kostet.

Auflage für jede Darstellung dieser Zahlen: Bindend, vier Teile; die ersten drei stehen wörtlich im Record und sind die Bedingung, unter der dieser Text überhaupt erscheinen darf.

  1. Keine Richtungsaussage über »EU-Staaten«, »EU-Osterweiterung (EU11)« oder »Drittstaaten« aus dieser Lieferung mit einem Endpunkt vor dem 31.12.2020 ohne die Schranke IM SATZ — nicht in der Klappe, nicht in der Fußnote.
  2. Das Wort »verfünffacht« und jede Formulierung dieser Bauart ist verboten. Die +509 Prozent sind die Lesart mit Kroatien von Anfang an, historisch beschriftet sind es +810. Wer verfünffacht sagt, hat sich für eine von zwei Lesarten entschieden, ohne es zu sagen.
  3. Jede Reihe mit einem Endpunkt vor 2020 nennt das vorbehaltsfreie Fenster IHRES Aggregats: 2013–2025 für die EU11, 2020–2025 für die EU-Staaten. Die zwei Termine sind nicht derselbe, und ein gemeinsames »ab 2020« macht die EU11 um sieben Stichtage schlechter, als sie ist.
  4. EIGENE AUFLAGE: Kein Satz, der die Schranke als Fehler der Bundesagentur darstellt. Sie misst den Abstand zwischen zwei vertretbaren Lesarten. Die Lieferung ist in sich konsistent — dieselbe Ländermenge über alle Stichtage —, und das ist für eine Zeitreihe die richtige Bauart. Falsch wird erst das WORT.
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Sonderauswertung »Sozialversicherungspflichtig und ausschließlich geringfügig Beschäftigte am Wohnort nach Merkmalen« (Kunden-Nr 60425, Auftrags-Nr 408801, Tabellen erstellt 31.08.2026, geliefert 01.09.2026); Gruppendefinition aus dem Migrationsmonitor Deutschland, Blatt »Methodische_Hinweise«, Stand Februar 2023, Zeilen 13 und 14

Die Sperre schützt die Eins nicht

Eine Geheimhaltungsregel verdeckt in unserer Datenlieferung eine Zelle mit 5.672.901 Beschäftigten, um einen Wert von 1 oder 2 zu schützen — und in allen 773 Fällen stehen beide zwei Zeilen tiefer wieder da

Amtliche Statistik schützt kleine Fallzahlen. Steht in einer Tabellenzelle eine 1 oder eine 2, könnte ein Leser den einzelnen Menschen dahinter erkennen — also wird die Zelle gesperrt. Das ist richtig so, und es steht im Gesetz (§ 16 Bundesstatistikgesetz).

Die Regel hat eine zweite Hälfte, und die ist der Grund für diesen Text. Sie steht im Wortlaut auf dem Hinweisblatt unserer Datenlieferung:

»Aus diesem Grund werden Zahlenwerte unter 3 und Daten, aus denen sich rechnerisch eine Differenz ermitteln lässt, mit * anonymisiert.«

Der zweite Halbsatz ist nötig: Steht neben einem gesperrten kleinen Wert eine Summe, ist der kleine Wert die Differenz — man muss also eine zweite Zelle sperren. In unserer Lieferung fällt dafür regelmäßig die Zeile »Ausländer«.

Wir haben eine bezahlte Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit im Haus: Beschäftigte am Wohnort, 17 Stichtage, 61 Staatsangehörigkeiten. Beim Nachrechnen der Randsummen ist aufgefallen, dass sich eine Gleichung in 773 Zellen nicht prüfen ließ — nicht weil ein Teil fehlte, sondern weil die Summe gesperrt war.

Blattgesperrte Zellendavon Aggregatedavon Zeile »Ausländer«davon wieder aufbaubar
Sozialversicherungspflichtige8.2231.102773773
ausschließlich geringfügig Beschäftigte16.9421.625981981

Alle 1.754. Sie stehen als Summe zweier Aggregate da, die direkt darunter ungesperrt gedruckt sind. Dass die Rekonstruktion exakt ist und nicht ungefähr, ist keine Annahme: Dieselbe Gleichung trifft in den 1.879 ungesperrten Zellen desselben Blattes 1.879-mal ohne eine einzige Abweichung.

Die größte so wiederhergestellte Zelle ist der Bestand aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit ausländischer Staatsangehörigkeit am 31. Dezember 2025: 5.672.901 Menschen. Geschützt werden sollte damit ein Nachbarwert, der in 601 der 773 Fälle bei 1 oder 2 liegt — was die Legende der Sperre ohnehin danebenschreibt.

Wir zeigen die geschützten Werte nicht. Gemessen und veröffentlicht ist, dass sie bestimmbar sind, nicht welche. Sie stehen weder hier noch in der Messdatei noch im Werkzeug.

Das ist kein Vorwurf an die Bundesagentur. Gemessen ist eine einzelne Lieferung mit einer flachen Hierarchie, in der das gesperrte Aggregat seine eigenen Teile danebenstehen hat. Ob dieselbe Konstellation in ihren publizierten Tabellen auftritt, haben wir nicht geprüft.

Und die Sperre wirkt dort, wo sie soll. Die 7.121 gesperrten Einzelstaatszellen sind echte Primärsperren; für sie gibt es keinen zweiten Weg in der Lieferung. Zu ist zu.

Für uns heißt der Befund praktisch eines: 1.754 Zellen, die wie eine Lücke aussehen, sind keine.

Auflage für jede Darstellung dieser Zahlen:

  1. BINDEND, aus dem Record: Die geschützten Werte selbst werden NICHT gezeigt — weder hier noch in einer Figur. Veröffentlicht ist, DASS sie bestimmt sind, nicht WELCHE.
  2. BINDEND: Kein Vorwurf an die Bundesagentur und keine Aussage über ihre Geheimhaltungsverfahren allgemein. Gemessen ist EINE Lieferung mit flacher Hierarchie (Auftrag 408801). Ob dieselbe Konstellation in den publizierten Tabellen der BA auftritt, ist nicht geprüft und darf nicht nahegelegt werden.
  3. BINDEND: Die 7.121 gesperrten Einzelstaatszellen des Blattes SvB sind echte Primärsperren und bleiben zu. Der Befund gilt für Aggregate, nicht für die Lieferung als ganze — »die Geheimhaltung ist wirkungslos« ist deshalb ein unzulässiger Satz.
  4. Die Quellenangabe ist schwächer als unser Standard und das steht im Text: keine öffentliche URL, bezahlte Sonderauswertung, prüfbar über Archiv und sha256.
Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Sonderauswertung »Sozialversicherungspflichtig und ausschließlich geringfügig Beschäftigte am Wohnort nach Merkmalen«, Auftrag 408801, geliefert 2026-09-01; Geheimhaltungsregel im Wortlaut auf dem Blatt »Hinweis_SvB_GB«, Zeile 28 (§ 16 BStatG)

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